Nachhaltig planen

Projekte müssen gewissenhaft vorbereitet werden. Es muss zu jedem Projekt eine Kosten-/Nutzenanalyse, eine Gegenüberstellung der Vor-/Nachteile und eine Variantenprüfung geben. Alle Entscheidungen werden sachbasiert gefällt. Da in den nächste fünf Jahre kaum finanzieller Spielraum für Projekte vorhanden ist, soll diese Zeit für Konzepte und Planungen sinnvoll genutzt werden.

Finanzen

Jedes ordentliche Budget muss einen Überschuss haben, mit dem Projekte zumindest teilweise finanziert werden können. Die derzeitigen Schulden müssen verringert werden, Einnahmen müssen dazu erhöht werden (Kommunalsteuer, Ertragsanteile auf Basis der Einwohnerzahl). Bei allen Projekten ist ein Kostenvergleich anzustellen (mindestens drei Kostenvoranschläge, bevorzugte Berücksichtigung heimischer Betriebe).

 

Betriebe und Arbeitsplätze

Das Fehlen von Betrieben und ausreichender Arbeitsplätze im Ort war das meistgenannte Thema bei der Gemeinde21-Bürgerbefragung! Durch Förderung und Unterstützung von Betrieben wollen wir bis 2025 die Arbeitsplätze in Steinakirchen verdoppeln.

Abwanderung

Steinakirchen ist die einzige Abwanderungsgemeinde im nördlichen Bezirk Scheibbs trotz idealer Standortbedingungen. Wir wollen den Abwanderungstrend stoppen und die Einwohnerzahl wieder nachhaltig steigern (erhöht auch die Einnahmen der Gemeinde).

Familien und Jugend

Wir wollen unsere familienfreundliche Gemeinde laufend weiterentwickeln. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie soll weiter verbessert werden. Unsere Jugend wollen wir für den Ort begeistern und sie zum Hierbleiben bewegen.

Wohnen

Kostengünstiger und passender Wohnraum soll für alle Generationen (z.B. auch große Wohnungen für Mehrkindfamilien) zur Verfügung stehen. Neuer Wohnraum soll bevorzugt zentrumsnah zur Belebung des Zentrums entstehen.

Umwelt

Der gute Zustand unser Natur und Umwelt soll bewahrt werden. Die Gemeinde muss ein Vorbild in Umwelt– und Energiefragen sein. Mit unseren Flächen und Böden wollen wir sparsam umgehen, bevorzugt sollen Lücken im Ort benutzt werden bevor neue Flächen aufgeschlossen werden. Wir wollen dafür eine enge Zusammenarbeit mit den Landwirten, den Jägern, dem Klimabündnis-Arbeitskreis und allen diesbezüglich aktiven anderen Vereinen und Personen.

BürgerInnenbeteiligung und –kontakt

Das G21-Ergebnis soll vollständig umgesetzt werden. Das Gemeindeamt sehen wir als Serviceeinrichtung. Die BürgerInnen sollen Informationen nicht nur als Holschuld erhalten, der zuvorkommende Servicegedanke soll dominieren.